Das nächste Tabu – Inkontinenz

HAAAATSCHI – „Huch, ich habe geniest”, begleitet von einem verschämten die-Hand-vor-den-Mund-halten. Insbesondere junge Mütter wissen, warum ein spontaner Lach- oder Niesanfall, joggen oder Trampolin springen sehr schnell unangenehm werden können.

Schätzungen zu Folge sind 5 bis 9 Millionen Deutsche von Blasenschwäche betroffen. Trotzdem sind im Zusammenhang mit Inkontinenz selten ehrliche Aussagen zu hören. Das Thema wird klein gehalten – offen darüber zu sprechen, scheint ein Tabu zu sein.

Was also ist Inkontinenz und warum müssen wir anfangen, darüber zu reden?

Harninkontinenz betrifft alle Altersgruppen, nicht nur ältere Menschen. Viele Faktoren beeinflussen die Kontinenz und das Altern ist nur einer davon. Der Beckenboden kann durch Ernährung, Medikamente und das Körpergewicht geschwächt werden. Die häufigste Ursache für leichte Inkontinenz bei jungen Frauen sind die Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes, schließlich leistet der Beckenboden in dieser Zeit Schwerstarbeit.

Stressinkontinenz (ein irreführender Begriff, denn gemeint ist hier körperliche Belastung, nicht psychischer Stress) ist sehr verbreitet. Inkontinenz tritt bspw. beim Husten, Niesen oder Heben schwerer Gegenstände auf und in besonders entspannten Momenten wie beim Lachen und Sport treiben. Inkontinenz beeinflusst somit den Alltag. Wir wollen dabei helfen, Bewusstsein zu entwickeln, weg von der Peinlichkeit zu „so funktioniert mein Körper nun mal”.

Kommunikation ist der Schlüssel. Wenn wir Erfahrungen austauschen, reduzieren wir die Stigmatisierung und erhalten vielleicht sogar wertvolle Alltagstipps!

So ein Tipp wäre: die simple Reduzierung der Koffeinaufnahme! Denn Koffein erhöht die Geschwindigkeit der Harnproduktion. Das bedeutet zwar weniger oder gar keinen Kaffee, Tee (auch grüner Tee!) oder Energy-Drinks, kann dafür aber im Alltag sehr hilfreich sein.

Viele Personen mit Blasenschwäche müssen täglich Binden oder Slipeinlagen tragen. Nicht so bekannt ist, dass die meisten herkömmlichen Inkontinenzprodukte bis zu 90 % Kunststoff enthalten. Bei täglicher Anwendung führt das bei vielen zu Unwohlsein und Ausschlag. Die Schichten aus Kunststoff und Superabsorbern reizen die empfindliche Haut im Laufe der Zeit. Das vorherrschende Stigma bedeutet, dass sich die Betroffenen schämen, über ihre Probleme mit Inkontinenz und Inkontinenzprodukten zu sprechen. Alltagsprodukte sollten weiterempfohlen und verstanden werden, niemand sollte stillschweigend leiden.

Und weißt du, wer auch unter den Chemikalien und Kunststoffen in Inkontinenzprodukten leidet? Unser Planet!

Stell dir die Unmengen an Kunststoff vor, die durch die täglich verwendeten Einlagen entstehen – ein massives Abfallproblem, über das niemand spricht.

Diese Probleme wollen wir mit unseren „Dry & Light”-Inkontinenzeinlagen lösen. Wie auch unsere Menstruationsbinden, sind sie völlig kunststofffrei und biologisch abbaubar. Die atmungsaktiven Einlagen aus organischen und natürlichen Materialien sind schonend für den Anwender. Das Obermaterial ist aus Bio-Baumwolle und somit für empfindliche Haut geeignet, da sie atmen kann.

Als erste natürliche Alternative zu herkömmlichen Inkontinenzprodukten werden unsere Einlagen von Gynäkologen und Dermatologen empfohlen. Die Natracare Dry & Light Pads sind geeignet für leichte Blasenschwäche und Stressinkontinenz. Sie sind erhältlich in den Saugfähigkeiten Slim (109 ml) und Plus (176 ml).

Hier erfährst du mehr über die natürlichen Inkontinenzeinlagen von Natracare.

Kommentar

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2 thoughts on “Das nächste Tabu – Inkontinenz

  1. Florian sagte

    Erstaunlich, wie obwohl Inkontinenz 5 bis 9 Millionen Deutsche betrifft, kaum über das Thema zu hören ist. Nach der Geburt unseres Kindes leidet meine Frau an Inkontinenz. Gut zu wissen, dass Koffeinaufnahme eine wichtige Rolle dabei spielt! Sie liebt Kaffee und sie wird nicht so fröhlich sein, um das zu erfahren!

    • Natracare sagte

      Hi Florian,

      Genau so sehen wir das auch. Wir denken, dass dieses Thema viel offener behandelt werden sollte und möchten Frauen dazu ermutigen, sich mehr auszutauschen um das Tabu rund um dieses Thema zu brechen. Ich hoffe deine Frau hat die News mit dem Kaffe gut verkraftet! 😉

      Viele Grüße