Verändert sich deine Periode, wenn du dich vegan ernährst?

Dass bestimmte Nahrungsmittel unseren menstruellen Zyklus und Hormonhaushalt beeinflussen, ist bekannt. Deshalb ist es auch logisch, dass es einen Einfluss auf deine Periode hat, wenn dein Alltag sich grundlegend verändert und Du z.B. Veganerin wirst. Egal ob Du dich dafür entscheidest, weil Du nachhaltiger leben möchtest, dich konsequenter für Tierschutz einsetzten oder einfach etwas gesünder leben willst. Du wirst Veränderungen in deinem Körper bemerken, wenn Du komplett zur pflanzlichen Ernährung übergehst.

Und so kann sich auch deine Periode verändern, wenn Du dich vegan ernährst.

Periodenschmerzen und Akne

Der Verzehr von Milchprodukten kann Periodenschmerzen stark beeinflussen, vor allem wenn Du oft heftige Perioden hast oder unter Endometriosis oder Polyzystischem Ovarialsyndrom (PCO) leidest! Kuhmilch enthält mehr als 60 verschiedene Hormone, darunter auch Testosteron, Insulin und ein Proteinmolekül, das sogenannte „A1 Casein“, ein entzündungsfördernder Faktor für deinen Körper. Um Unterleibskrämpfen entgegen zu wirken, und auch um Akne vorzubeugen, kann es daher hilfreich sein, wenn du auf Milch und andere Milchprodukte verzichtest.

Leichtere Perioden, wenn Du dich vegan ernährst

Als Veganerin können dir passende Nahrungsmittel dabei helfen den Blutfluss zu reduzieren. Körner, Sprossen und Hülsenfrüchte enthalten Phytoöstrogene, die in Maßen genossen sehr gesund sind und dazu beitragen können, dass die Periode leichter wird.

Aber es stimmt schon: Du kannst auch vom Guten zu viel haben. Ein zu hoher Anteil von Phytoöstrogenen kann die Ovulation verhindern; es wird dir also nicht so gut tun, wenn Du nur noch Kichererbsen isst. Achte einfach darauf eine ausgewogene Balance zu finden!

Eisenmangel

Den Blutverlust während der Periode kennen wir alle zu gut; und wir wissen natürlich auch, dass Blutverlust mit Eisenverlust einhergeht. Als Veganerin oder Vegetarierin, sollest Du besonders auf deine Eisenzufuhr achten und aufpassen, dass Du genügend Eisen zu dir nimmst. Tofu, grünes Gemüse und Linsen enthalten alle richtig viel Eisen. Dein Körper nimmt aber Eisen am Besten auf, wenn es mit Vitamin C gekoppelt wird!

Unregelmäßige Perioden

Wenn Du erst neulich deine fleischbasierte Ernährung zur pflanzenbasierten Ernährung umgestellt hast, wirst Du vielleicht feststellen, dass Du abgenommen hast. Fleisch, Eier und Milchprodukte sind sehr viel fetthaltiger als pflanzliche Lebensmittel; manche Personen müssen sich also etwas mehr einfallen lassen, um ihre coolen Kurven zu bewahren.

Avocados, Körner und Nüsse enthalten viele gesunde Fette, achte also darauf, dass Du davon genug bekommst. Abrupter Gewichtsverlust kann auch zu unregelmäßigen menstruellen Zyklen führen. Wenn Du dir Sorgen machst, sprich am besten einmal mit deiner Haus- oder Frauenärztin darüber.

Veganismus ist gut für die Umwelt und den Tierschutz, pass aber darauf auf, dass es auch für dich gut ist! Veganer sollten ihre Mahlzeiten durchplanen, damit kein Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Vitamin B12, Omega 3, Proteinen oder Zink entsteht. Dieser eventuelle Mangel kann wiederum auch den menstruellen Zyklus beeinflussen.

Ob Du dich jetzt schon ganz für eine pflanzenbasierte Ernährung entschieden hast oder erst einmal nur für einen bestimmten Zeitraum ausprobieren willst, notiere die größeren Veränderungen deines Zyklus.

Wir empfehlen dir deine Periode zu verfolgen, um deinen Körper besser zu verstehen und um zu erkennen, was für dich normal oder nicht mehr normal ist.

Wenn du deine Ernährung komplett umstellst, kann es sein, dass Du etwas Zeit für die Umstellung brauchst. Was auch immer Du isst, achte darauf, dass Du dich vorher informierst und Nahrungsmittel mit einbeziehst, die deinem Körper und Geist gut tun.

Gerne würden wir auch von dir wissen, ob sich deine Periode als Veganerin verändert hat!

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