Nachhaltig durch die Pandemie

Der Kerngedanke der Nachhaltigkeit ist, sich den Auswirkungen seiner Handlungen und Gewohnheiten bewusst zu sein. Die 3Rs „refuse (verzichten), reduce (verringern) und reuse” (wiederverwenden) sind oft der Wegweiser. Aber wie wirken sich die momentanen Änderungen in unser aller Leben auf diese aus? Unsere nachhaltige Lebensweise muss sich hier eventuell auch etwas anpassen.

Hamster nicht

Nimm Rücksicht auf deine Mitmenschen, die es sich eventuell nicht leisten können zu hamstern oder den Platz nicht haben. Wenn alle ganz normal einkaufen, gibt es keine Probleme mit dem Bestand unserer täglichen Notwendigkeiten.

Gemüse an einem Marktstand

Kaufe deine Gemüse beim Händler um die Ecke

Wenn du deinen wöchentlichen Gemüse- oder Obsteinkauf beim Händler um die Ecke tätigst, unterstützt du nicht nur lokale Geschäfte, die die Unterstützung zur Zeit bitter nötig haben, sondern sparst auch noch CO2 ein, weil du das Auto hast stehen lassen. Eventuell sind diese kleinen Geschäfte in diesen Zeiten sogar besser ausgestattet als die Supermärkte.

Kaufe Gutscheine um lokale Shops zu unterstützen

Warum nicht auch andere Geschäfte in deiner Gegend unterstützen, die auf Grund der Pandemie ihre Türen nicht für uns öffnen können? Egal ob Friseur, Café oder Schnick-Schnack Laden, die Geschäfte freuen sich sicher über eure Unterstützung und sind so hoffentlich auch in der Zukunft für euch da. Dasselbe gilt natürlich für eure selbstständigen Verwandten und Freunde.

Kuchen in Box

Gönn’ dir was

Wenn dir mal nicht nach kochen ist, schau nach ob dein Lieblings-Restaurant eventuell  Gerichte zum mitnehmen anbietet. So kannst du das Gastgewerbe unterstützen und dafür sorgen, dass du deine Lieblingsgerichte auch in einigen Monaten noch dort essen kannst. Vergiss aber nicht Bescheid zu sagen, dass du kein  Einmalbesteck brauchst! Am Besten entsorgst du allerdings die Behälter in denen das Essen kam und benutzt eigenes Geschirr zum aufwärmen und essen – Safety first!

Benutze keine Gummihandschuhe

Latex Handschuhe sind in erster Linie aus Plastik. Viele Menschen werden jetzt als Schutz zu ihnen greifen, obwohl dies nicht nötig ist. Das Wichtigste ist, die Hände gründlich mit Seife zu waschen – mindestens 20 Sekunden – und zwar immer nachdem eventuell kontaminierte Oberflächen berührt wurden. Zudem sollte nie das Gesicht, vor allem nicht die Schleimhäute, berührt werden. Plastikhandschuhe können für unseren Alltag also draußen bleiben.

Toilettenpapier-Alternativen gehören nicht in die Toilette

Toilettenpapier ist dieser Tage hart umkämpft, da greift der eine oder die andere schon einmal zu Feuchttüchern. Aber viele Feuchttücher gehören nicht in die Toilette, da diese aus Baumwolle, oder schlimmer, aus Verbindungen mit Mikroplastik bestehen. Diese Tücher zersetzen sich nicht schnell genug und verstopfen Pumpen und bilden Fettberge und das Mikroplastig bleibt im Ökosystem zurück. Wenn ihr auf der Suche nach wirklich herunterspülbaren, plastikfreien Feuchttüchern seid, schaut nach Natracare’s Safe to Flush Feuchtem Toilettenpapier. Safe to Flush besteht zu 100% aus Papier und wurde von Wasserfirmen als herunterspülbar zertifiziert!

Kanne statt Tasse

Komm schon, du hast es dir verdient! Anstatt jede Tasse Tee oder Kaffe einzeln aufzusetzen, mach dir gleich eine Kanne. So kannst du Energie oder Gas sparen. Alternativ kannst du eine größere Menge Wasser kochen und in einer Thermoskanne warmhalten, bevor du einzelne Tassen aufbrühst. Um dein Tässchen noch nachhaltiger zu machen, achte auf biologischen Anbau und plastikfreie Teebeutel oder Kaffefilter – oder benutze beides gleich lose!

Warme Decke

Kuschel dich ein

Bevor du heimlich das Thermostat hochdrehst, hol doch lieber die Kuscheldecke noch einmal raus. Mit ein paar dicken Socken, einem Pullover oder einer Decke, lässt sich unser CO2 Fußabdruck vielleicht auch von zu Hause aus noch etwas verringern. Zum Glück geht’s Richtung Sommer und uns stehen längere, wärmere Tage bevor.

Nicht für jeden von uns kommen diese Tricks in Frage, aber das macht nichts. Nachhaltiger zu leben ist ein Prozess und jeden Tag können wir uns andere Dinge ins Bewusstsein rufen, um unser Leben etwas nachhaltiger zu gestalten.

Illustration „Nachhaltig durch die Pandemie“

 

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