12 Eco-Challenges für einen nachhaltigen Lebensstil

Deine Vorsätze für das neue Jahr sind vielleicht schon beschlossen und du bereitest dich mental darauf vor, sie alle umzusetzen. Der Versuch, eine lange Liste mit Änderungen an deinem Leben auf einmal umzusetzen, kann als Startschuss in ein neues Jahr etwas überwältigend sein.

Deshalb haben wir uns gedacht: warum nicht jeden Monat eine kleine Änderung vornehmen? Hier sind 12 fantastische kleine Schritte, um sich selbst (auf eine schöne Art und Weise) herauszufordern, das Jahr nachhaltiger zu gestalten und einen sinnvollen Wandel in der Welt zu schaffen.

Januar – Weniger Fleisch und andere tierische Erzeugnisse

Eine der effektivsten Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um deinen CO₂-Fußabdruck zu senken, ist ein geringerer Verbrauch von tierischen Produkten. Die Vegan Society ist eine großartige Informationsquelle für die Auswirkungen unserer Ernährung auf den Planeten. Versuch zum Beispiel mindestens 2 Tage in der Woche vegetarisch zu essen oder mach mit beim „Veganuary“ – hier findest du einige leckere Rezepte ohne Fleisch.

Februar – gib anderen etwas zurück und melde dich für eine ehrenamtliche Tätigkeit an

Eine schnelle Suche im Internet zeigt, dass es Tausende von großen Organisationen gibt, die ein paar Stunden deiner Zeit zu schätzen wissen würden. Mit so vielen Optionen kannst du frei entscheiden, welcher gute Zweck dir am meisten am Herzen liegt. Unsere KollegInnen aus England haben sich für eine von der Marine Conservation Society organisierte Strandreinigung angemeldet.

März – Secondhand kaufen

Wenn dein Frühjahrsputz dazu führt, dass du dich neu einrichtest, warum nicht einfach in ein paar Secondhand-Läden stöbern, anstatt komplett neue Sachen zu kaufen? Die Reduzierung unseres Verbrauchs ist ein sicherer Weg, um auf die Umwelt zu achten, und Upcycling ist beliebter denn je. Auf Pinterest und Seiten wie Upcyclethat findest du unzählige Inspirationen.

April – Lasst uns etwas pflanzen

April ist der Monat, in dem du deine Tomaten pflanzen solltest. Es ist super einfach: Man braucht nicht einmal einen Garten, sondern nur einen Blumentopf! Ein wenig Pflege und im Sommer kannst du dich an köstlichen selbst gezüchteten Tomaten erfreuen.

Mai – Umstellung auf Bio-Milch

Wenn du ein Produkt auf Bio umstellen möchtest, sollte Milch ganz oben auf deiner Liste stehen. Ein paar Cent mehr für Bioprodukte bedeutet, dass die Kühe, die deine Milch produzieren, besser behandelt werden. Außerdem verursachen Bio-Milchviehbetriebe weniger Umweltverschmutzung und produzieren weniger gefährliche Abfallprodukte. Darüber hinaus ist Bio-Milch besser für dich: Studien zufolge enthält sie 68 Prozent mehr Omega-3-Fettsäuren und mehr Vitamin-E. Besser für dich, die Kühe und die Umwelt.

Juni – Steig auf’s Fahrrad

Der Sommer steht vor der Tür und es gibt keine Entschuldigung mehr, die Spinnweben am Fahrrad zu lassen. Ob du dich entscheidest, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, einzukaufen oder am Wochenende eine gemütliche Radtour zu unternehmen: Fahrradfahren ist hervorragend für Geist, Körper und den Planeten.

Juli – Plastikfrei

Nimm die Herausforderung an und versuche dich an einem plastikfreien Juli. Vergewissere dich, dass du alle Vorkehrungen für einen plastikfreien Monat getroffen hast: Mehrweg-Getränkebecher, Wasserflaschen aus Metall/Glas, Bags for Life etc. Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um eine plastikfreie Alternative zu einem häufig gekauften Haushaltsgegenstand zu finden.

August – Wie wäre es mit Urlaub zu Hause?

Anstatt Stunden in einem Flugzeug zu verbringen, das kolossale Mengen an CO₂ ausstößt, solltest du dir überlegen, deinen Urlaub in der Nähe zu verbringen. Auch in Deutschland gibt es viele tolle Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten: das Elbsandsteingebirge, der Teutoburger Wald und nicht zuletzt die Ost- und Nordsee.

September – Lokal einkaufen

Mach mit beim Organic September und kaufe in deinem Bioladen vor Ort ein, anstatt im Supermarkt. Obst und Gemüse aus Bioläden wird eher lokal und saisonal angebaut.

Oktober – Wechsel des Energieversorgers

Wenn die Tage kälter werden, solltest du darüber nachdenken, deinen Energieversorger zu wechseln und dich für ein Unternehmen zu entscheiden, das die Energie aus erneuerbaren Quellen bezieht. Hier findest du eine Liste mit Ökostromanbietern.

November – Aus dem Haus gehen

Zieh dir deine Gummistiefel an, wickle dir einen dicken Schal um und mach dich bereit für einen stürmischen Herbstspaziergang. Die Natur zu erkunden – sei es durch eine ganztägige Wanderung oder einen Spaziergang durch den Park – ist eine gute Möglichkeit, sich der Natur verbunden zu fühlen und sie mehr zu schätzen. Indem wir die Schönheit der Erde bestaunen und respektieren, stärken wir unsere Entschlossenheit, informierte und umweltbewusste Entscheidungen zu treffen.

Dezember – Öko-Weihnachten

Nimm dir etwas Zeit, um darüber nachzudenken, wie du dein Weihnachten grüner machen kannst. Verwende recycelbares Papier ohne glänzende, nicht biologisch abbaubare Folie, lehne Plastikgeschirr ab, wenn du auf den Weihnachtsmarkt gehst, entscheide dich für einen Bio-Truthahn oder Nussbraten und schenke deinen Freunden und deiner Familie Erlebnisgutscheine anstelle von materiellen Dingen. Lass dein Jahr anschließend mit einem Drink auf uns für ein nachhaltigeres neues Jahr ausklingen!

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