7 Tipps für eine nachhaltige Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit ist die Zeit, in der wir uns und unsere Lieben gerne verwöhnen und uns selbst etwas gönnen möchten. Aber dies kann leider häufig auf Kosten unseres Planeten gehen. Angefangen von Spielzeug aus Plastik über Verpackungsmüll und Lebensmittelverschwendung bis hin zu Reisen ans andere Ende der Welt, um unsere Familie zu besuchen – die Weihnachtszeit ist oft eine Katastrophe in Bezug auf Nachhaltigkeit. Deshalb haben wir euch 7 Tipps zusammengestellt, wie ihr eure Pläne so gestaltet, dass sie etwas verträglicher für den Planeten sind:

1. Miete einen umweltfreundlichen Weihnachtsbaum

Wenn du Weihnachten feierst und dein Zuhause gerne mit einem echten Weihnachtsbaum schmückst, stellen wir dir hier die nachhaltigere Option vor: Miete deinen Weihnachtsbaum! Anstatt jedes Jahr einen Baum zu fällen und sein Leben zu beenden, kannst du auch einen lebenden, eingetopften Baum mieten und dich in deinem Zuhause um ihn kümmern. Wenn die Weihnachtstage vorbei sind, wird der Baum wieder abgeholt und in den folgenden Jahren erneut vermietet. Auf diese Weise vermeidest du Müll und der Baum kann länger CO₂ in der Atmosphäre reduzieren.

2. Planeten-freundliche Geschenke

Etwas zu verschenken macht Freude und unseren Lieben auf diese Weise zu zeigen, wie viel uns an ihnen liegt, macht die Weihnachtszeit noch schöner. Es gibt viele Möglichkeiten, Geschenke ökologischer zu gestalten, zum Beispiel durch das Schenken von Spenden, Erlebnissen oder von etwas Hausgemachtem. Für mehr Inspiration wirf auch einen Blick in unseren Blog über ökologische Geschenkideen.

3. Bastel kompostierbaren Weihnachtsschmuck

Wenn du bereits Weihnachtsdeko besitzt, ist es nicht nötig, jedes Jahr den Look zu ändern. Wähle stattdessen Deko, die zeitlos ist und die du jedes Jahr gerne wieder auspackst. Alternativ kannst du auch versuchen, diesen kompostierbaren Weihnachtsschmuck aus Natracare Tampons und Einlagen zu basteln!

4. Plane voraus und kaufe nichts Unnötiges

Du bist es vielleicht gewohnt, jedes Jahr einige Extra-Geschenke zu kaufen (für den Fall, dass du jemanden vergessen hast) oder nach den Feiertagen noch genug Essen für eine Fußballmannschaft zu haben – dieses Jahr ist deine Chance, diese Gewohnheit zu brechen. Aber wer nicht plant, plant zu scheitern. Also fang rechtzeitig an und organisiere dein Weihnachtsessen sowie deine Liste an Geschenken früh genug. Dies bedeutet, dass du genug Zeit hast, alles auch noch einmal zu überdenken und Veränderungen vorzunehmen, ohne dass du im Dezember in Panik gerätst.

5. Habe einen Plan für übrig gebliebenes Essen

Egal wie sorgfältig du geplant hast, manchmal bleibt dennoch etwas übrig (passiert den Besten!) Finde eine gute Verwendung für übrig gebliebenes Essen und plane, was du mit Lebensmitteln machst, die du selbst nicht verwenden kannst. Überlege:

  • Kannst du sie einer örtlichen Tafel spenden?
  • Hast du ein Rezept, um die Reste zu verwenden?
  • Kannst du deinen Gästen etwas mit nach Hause geben oder Portionen einfrieren, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu essen?

Mache dir rechtzeitig einen Plan, sodass du genau weißt, was zu tun ist, wenn es so weit ist.

6. Überdenke deine Beleuchtung

Was wäre Weihnachten ohne Lichterketten und die vielen bunten Lichter, die durch die Dunkelheit des Winters funkeln? Zugegeben, sie sehen wirklich schön aus. Aber hast du dir schon einmal überlegt, wie viel Energie verbraucht wird, um unsere Häuser funkeln zu lassen? Deine Weihnachtsbeleuchtung während der ganzen Weihnachtszeit in Gebrauch zu haben kann viel Energie verbrauchen, aber mit LED-Lichterketten kannst du deine Beleuchtung bis zu 80% sparsamer machen.

7. Trage etwas vom Vorjahr

Weihnachten selbst und die vorangehende Weihnachtszeit sind meist vollgepackt mit Feiern und festlichen Zusammentreffen, für welche du dich gerne schick machen möchtest. Und wir wissen, dass Fast Fashion für mehr CO₂ Ausstoß verantwortlich ist als der internationale Flug- und Schifffahrtsverkehr zusammen. Setze dieses Jahr ein Zeichen, indem zu du etwas trägst, was du bereits besitzt. Fast Fashion hat regelrecht Angst davor geschürt, ein Outfit zweimal zu tragen – wenn es bereits auf Instagram ist, kann es weg, oder? FALSCH! Es ist Zeit, es zu feiern, wenn du deine Outfits wieder und wieder und wieder trägst, denn dafür sind sie da.

Hast du noch weitere Tipps für nachhaltigere Festlichkeiten? Lass uns einen Kommentar da!

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