Anfängliche Studien* haben gezeigt, dass
bis zu einem Drittel aller Frauen an Juckreiz in der Scheide, Entzündungen oder
Ausfluss und somit möglicherweise an Dermatitiis der Vulva oder Hautreizungen
im Intimbereich leiden. Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass 75% aller
Gynäkologen in Großbritannien der Meinung sind, dass herkömmliche Monatsbinden,
Einlagen und Tampons der Grund für diese Hautreizungen sein könnte.
Die Studie wurde von 40 britischen
Gynäkologen und weiteren Forschungen Ihrer kanadischen Kollegen durchgeführt.
Die Untersuchungsdaten haben ergeben, dass
26 Prozent der Gynäkologen, die an der Studie teilnahmen, einen beträchtlichen
Anstieg der Hautreizungen im Intimbereich bei ihren Patientinnen während der
Periode feststellten, so dass die Monatshygiene ganz eindeutig einer der Gründe
für diese Symptome ist.
Zusätzlich erklärten 4 oder 5 der
Befragten, dass ihre Patientinnen, die an Hautreizungen im Intimbereich litten,
empfindlich gegenüber synthetischen Materialien, Monatsbinden, Tampons,
Einlagen und Hygieneartikeln waren. 50% dieser Befragten empfahlen daraufhin
die Verwendung natürlicher, chemiefreier Monatshygiene, um diese Symptome abzubauen.
In Nordamerika sieht die Geschichte sehr
ähnlich aus, dort wurde von 67% aller Gynäkologen empfohlen, das ihre
Patientinnen auf eine natürliche Monatshygiene umsteigen sollten, um die
Symptome abzubauen.
David Nunns, Gynäkologe am Nottingham City
Hospital (Krankenhaus der Stadt Nottingham/GB) sagte: „Hautreizungen sind bei
Frauen in Großbritannien sehr verbreitet, oftmals werden sie auch mit
Candidiasis verwechselt. In dieser Studie konnte gezeigt werden, dass
Fachgynäkologen weltweit erkannt haben, dass die Monatshygiene ein
ausschlaggebender Faktor bei der Auslösung von Hautreizungen in der Scheide
sein können, und dass durch einen Wechsel hin zu natürlichen, chemiefreien
Monatshygieneprodukten problematische Symptome für viele Frauen abgebaut werden
können.”
Die meisten eigentumsrechtlich geschützen
Marken von Monatsbinden, Einlagen und Tampons enthalten viele synthetische
Materialien, über die sich viele Frauen nicht im Klaren sind. Beispielsweise
erwarten Sie, in Monatsbinden Baumwolle vorzufinden, statt dessen jedoch werden
sie oftmals aus einer Mischung von Materialien auf Kunststoffbasis wie
beispielsweise Polythen, Polypropylen und Polyacrylat, hochsaugfähigem Gel,
Tensiden und chlorgebleichtem Holzzellstoff, sowie gelegentlich aus Parfümstoffen
mit Parabenkonservierung hergestellt.
Tampons werden normalerweise aus
chlorgebleichter, hochsaugfähiger Viskose oder einer Kombination aus
herkömmlich angebauter Baumwolle und Viskose hergestellt. Bei einigen Marken
ist auch die Tamponschnur rot oder blau eingefärbt, bei diesem Verfahren werden
Färbemittel aus Schwermetallen verwendet, dies führt zu Problemen für Frauen
mit Metallallergien, wie beispielsweise ansteigenden Nickelallergien.
Darüberhinaus fällt bei dem Chlorbleichverfahren ein unerwünschtes Nebenprodukt
mit Namen Dioxin an – eine Substanz, die mit Krebserkrankungen, Endometriose (Wucherung der Gebärmutterschleimhaut),
einer Verringerung der Spermienanzahl und einer Schwächung des Immunsystems in
Verbindung gebracht wird.
*Studien wurden von Natracare unterstützt